English
Français
Italiano
Español
Ein verlängertes Sommerwochenende mit Freunden auf den Balearen verbindet Ibizas legendäre Sonne-und-Party-Atmosphäre mit dem entspannten Charme Formenteras. Während Ibiza mit Geschichte, Stränden und pulsierendem Nachtleben begeistert, lockt Formentera mit unberührten Sandstränden und ruhigen Buchten. Viele Reisende kombinieren beides im Rahmen einer Formentera-Tour, oft bequem per Katamaran Ibiza Formentera. Nachfolgend findest du unsere ausführlichen Empfehlungen – inklusive Insider-Tipps und regionaler Spezialitäten, die du unbedingt probieren solltest.
Top-Sehenswürdigkeiten auf Ibiza
Dalt Vila (Altstadt von Ibiza) – Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende befestigte Altstadt beeindruckt mit kopfsteingepflasterten Gassen, einer Kathedrale auf dem Hügel und spektakulären Ausblicken auf den Hafen. Schlendere durch das Labyrinth der Gassen und genieße einen Kaffee auf einem der kleinen Plätze.
Strände – Cala Comte und Cala Salada zählen zu den klassischen Buchten mit kristallklarem Wasser und feinem Sand. Cala d’Hort ist berühmt für den Blick auf die mystische Felseninsel Es Vedrà. Auch ohne Sonnenbaden sind die Sonnenuntergänge hier absolut sehenswert.
Hippiemärkte – Die Märkte Las Dalias (San Carles) und Punta Arabí (Es Canar) sind echte Ibiza-Ikonen. Entdecke handgefertigten Schmuck, lokales Kunsthandwerk und Streetfood in entspannter, bohemischer Atmosphäre.
Aussichtspunkte & Sonnenuntergänge – Fahre oder wandere zu Aussichtspunkten wie dem Mirador de San Carlos. Beliebte Sunset-Spots wie Café Mambo oder Café del Mar in San Antonio sind perfekte Orte, um den Tag stilvoll ausklingen zu lassen.

Top-Sehenswürdigkeiten auf Formentera
Ses Illetes & Playa de Llevant – Diese oft zu den besten Stränden Europas zählenden Strände beeindrucken mit puderweißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Der geschützte Naturpark Ses Salines dahinter sorgt mit seinen Salzflächen für spektakuläre Fotomotive.
Es Pujols & Migjorn – Es Pujols ist der lebendige Badeort der Insel mit Restaurants und Bars. Playa Migjorn bietet dagegen einen langen, ruhigeren Strandabschnitt mit entspannten Chiringuitos.
Cap de Barbaria & La Mola – Der Leuchtturm Cap de Barbaria thront dramatisch auf Klippen im Süden und ist bekannt für seine intensiven Sonnenuntergänge. Im Inselinneren lohnt sich ein Stopp an der historischen Windmühle Molí Vell nahe La Mola. Dort findet mittwochs und sonntags (Mai–Oktober) ein Kunsthandwerksmarkt mit lokalen Produkten statt.
Sant Francesc & Es Caló – Die charmante Hauptstadt Sant Francesc besticht mit einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert und schattigen Plätzen. Die kleine Fischerbucht Es Caló de Sant Agustí verzaubert mit türkisfarbenem Wasser und traditionellen Bootshäusern. Auch das nahegelegene El Pilar de La Mola mit seiner steinernen Kirche ist einen Besuch wert.
Kulinarische Highlights auf Ibiza & Formentera
Bullit de Peix – Ein klassischer ibizenkischer Fischeintopf mit Kartoffeln und Knoblauch, serviert mit Aioli. Besonders authentisch ist der Genuss direkt am Meer, etwa im rustikalen Restaurant Es Bigotes in Cala Mastella.
Arroz de Matanza – Ein kräftiges Reisgericht mit Schweinefleisch, Bohnen und Safran, traditionell nach der herbstlichen Schweineschlacht zubereitet. Zu finden in familiengeführten Tavernen und Landgasthöfen.
Sobrasada – Diese paprikagewürzte Streichwurst aus Schweinefleisch ist eine balearische Spezialität. Probiere sie pur auf Brot oder mit Honig – süß und herzhaft zugleich. Auf Formentera ist sie ebenfalls weit verbreitet.
Paella & Fideuà – In Strandrestaurants und Beach Clubs werden hervorragende Meeresfrüchte-Paellas und Fideuà (mit kurzen Nudeln statt Reis) über offenem Feuer zubereitet – perfekt für gesellige Gruppenessen.
Flaó & Orelletes – Zum Dessert empfehlen sich Flaó (ibizenkischer Käsekuchen mit Minze) oder Orelletes (dünne, knusprige Teiggebäcke mit Zucker oder Honig). An heißen Tagen lohnt sich zudem ein Glas gekühlte Horchata aus Erdmandeln.
Spezialitäten Formenteras – Die Inselküche setzt auf extrem frischen Fisch und einfache, hochwertige Zutaten. Klassiker sind Restaurants wie Can Rafalet in Es Caló mit Meerblick oder Sa Platjeta am Playa Migjorn, bekannt für Paella und gegrillten Fisch. Typische Zutaten sind die berühmten roten Garnelen („gamba roja“), fangfrischer Fisch sowie Sobrasada und andere Wurstwaren. Eine lokale Initiative zertifiziert sogar Gerichte, die ausschließlich mit regionalen Produkten zubereitet werden.

Lokale Empfehlungen & versteckte Highlights
Ibiza Bootspartys
Ein echtes Ibiza-Erlebnis ist eine Bootsparty am Tag. Wie Insider berichten, strömen jedes Jahr Tausende zu diesen schwimmenden Events, die „Nachtleben, Abenteuer und Gemeinschaft“ auf dem Meer vereinen. Die Boote starten meist in San Antonio oder Playa d’en Bossa und bieten DJs, Open Bar und Tanzflächen an Bord. Besonders beliebt ist auch eine Sunset Boat Party: Dabei genießt man mit einem Glas Cava in der Hand den Sonnenuntergang, während Musik über das Deck klingt.
Geheime Strände
Einheimische kennen abgeschiedene Buchten wie Atlantis (Sa Pedrera) – eine fast surreal wirkende Felsküste, ideal zum Schnorcheln und Fotografieren. Der Wachturm Torre des Savinar aus der Piratenzeit nahe Es Vedrà bietet spektakuläre Panoramablicke auf das Meer. Auch Cala Llentrisca und Cala San Vicente im Norden Ibizas gelten als ruhige Rückzugsorte abseits der Massen.
Hippiemärkte & lokale Märkte
Die bekannten Märkte Punta Arabí und Las Dalias (Tagesfestivals in Es Canar und San Carlos) spiegeln Ibizas Hippie-Tradition wider. Doch auch in kleineren Orten finden sich am Wochenende Märkte mit Kunsthandwerk, Schmuck und regionalen Spezialitäten.
Aktive Erlebnisse
Wer Abwechslung sucht, kann Radfahren oder Reitausflüge unternehmen. Auf Formentera bieten E-Bike-Touren durch Dünenlandschaften Einblicke in das Inselinnere – inklusive der ikonischen, rund 20 Meter breiten Feigenbäume. Schnorcheln bei Ses Illetes oder Stand-up-Paddling rund um die Buchten von Es Caló sind ebenfalls hervorragende Möglichkeiten, versteckte Winkel zu entdecken.
Wellness & Entspannung
Für bewusste Auszeiten ist Ibiza berühmt für Yoga- und Wellness-Retreats. Beliebt sind morgendliche Yoga-Sessions am Strand von Amante oder private Stunden auf der Terrasse einer Villa. Wer einen Spa-Tag einlegen möchte, findet im Atzaró Agroturismo Spa in den Hügeln Ibizas oder im spektakulären Hammam von Na Xamena hoch über den Klippen absolute Ruhe.

Die besten Fotospots
Cala d’Hort / Es Vedrà
Eines der ikonischsten Motive Ibizas: der Holzsteg am Strand von Cala d’Hort mit Blick auf die markante Felseninsel Es Vedrà. Um die Insel ranken sich zahlreiche Mythen – mystisch oder nicht, fotogen ist sie allemal.
Atlantis (Sa Pedrera)
Dieses versteckte Klippengebiet wirkt wie eine versunkene Stadt: Terrassen aus vulkanischem Gestein fallen zum Meer hin ab. Der Weg dorthin ist etwas anspruchsvoll, wird aber mit surrealen Wasserfarben und Felsformationen belohnt.
Torre des Savinar (Sunset Tower)
Der Aussichtsturm aus dem 18. Jahrhundert oberhalb von Cala d’Hort bietet weite Blicke auf Es Vedrà und spektakuläre Sonnenuntergänge.
Puertas de Can Soleil
Zwei freistehende weiße Türen auf einem Feldweg nahe Cap Martinet – ein Kunstprojekt des Cirque-du-Soleil-Gründers. Diese „Tür ins Nichts“ wirkt besonders in der Dämmerung fast magisch.
Ses Salines (Ibiza)
Die Salinen im Süden der Insel erzeugen mit ihren roséfarbenen Wasserflächen traumhafte Spiegelungen. Dünen und Wanderwege in der Umgebung bieten zahlreiche Fotomotive.
Ausblicke auf Formentera
Die gesamte Insel ist ein Paradies für Fotografen. Besonders malerisch sind die rosafarbenen Salzteiche von Ses Salines (Formentera). Das kleine Dorf Es Caló mit seinen weiß getünchten Fischerhütten und dem Holzsteg gilt als extrem „instagrammable“, vor allem wegen des intensiv türkisfarbenen Wassers. Der Leuchtturm von Cap de Barbaria und die angrenzende Cova Foradada – ein Loch in den Klippen – wirken bei Sonnenuntergang fast filmreif. Und bei jeder Bootsfahrt eröffnen sich Ausblicke auf Ses Illetes: kilometerlange, weiße Sandstrände und glasklares Meer, in dem man mit etwas Glück sogar Delfine sieht.
Ruhige & entspannte Orte
Selbst im Hochsommer lassen sich ruhige Plätze finden: Sowohl Ibiza als auch Formentera verfügen über friedliche Ecken abseits der großen Touristenströme. An Ibizas Nordküste rund um Portinatx etwa liegen mehrere familienfreundliche Buchten mit türkisfarbenem Wasser – ideal zum Schwimmen und Entspannen. Auch Port de Sant Miguel und die versteckte Cala d’Hort sind deutlich ruhiger als die partygeprägten Strände im Süden. Im Inselinneren laden Dörfer wie Sant Josep und San Juan mit Farm-to-Table-Restaurants und schattigen Plätzen zu entspannten Mittagessen ein.
Formentera wirkt insgesamt wie Ibizas gelassene kleine Schwester. Die kleinen Buchten sind bekannt für ihre Ruhe: El Tiburón (zwischen Illetes und La Savina) bleibt selbst im Hochsommer angenehm leer. Playa Tramuntana und Sa Roqueta an der Südküste sind schmale, weiße Sandbuchten, eingerahmt von Felsen – beliebt bei Familien und Ruhesuchenden, ebenso bei FKK-Fans. Selbst die Strandbars haben hier eine entspannte Atmosphäre: Das Blue Bar an der Westküste ist eher für bohemische Sonnenuntergänge als für laute elektronische Musik bekannt. Auf Formentera kann man mühelos mit dem Fahrrad von einem ruhigen Ort zum nächsten fahren – mit einem Stopp für eine Sangria, während das Meeresrauschen im Hintergrund wie ein Schlaflied wirkt.

