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Die besten Fotospots auf Formentera: türkisfarbene Strände, Sonnenuntergänge und natürliche Panoramen

Mit Sonnencreme und Wasser im Rucksack lassen sich unendliche fotografische Möglichkeiten entdecken
Formentera

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Formentera ist eine kleine Insel der Balearen, bekannt für ihr kristallklares, türkisfarbenes Wasser und ihre feinen weißen Sandstrände. Dank der atemberaubenden Landschaften und der entspannten Atmosphäre ist sie ein ideales Ziel für alle, die gerne postkartenreife Motive einfangen und auf Instagram teilen. Die Insel ist leicht zu erreichen: Von Ibiza aus benötigt man nur wenige Minuten mit der Fähre (die Entfernung beträgt lediglich 19 km), sodass auch kurze Ausflüge nach Formentera von Ibiza aus, sogar als Tagestrip, möglich sind. In den folgenden Zeilen entdecken wir die fotogensten Orte der Insel – perfekt für Alleinreisende, Freunde, Paare und Familien mit Kindern. Auch eine Formentera-Katamaran-Tour bietet zusätzliche Perspektiven für beeindruckende Aufnahmen vom Meer aus.

Paradiesische Strände und nahegelegene Inseln

Der Strand Ses Illetes ist ein absolutes Fotomuss. Er befindet sich im Naturpark Ses Salines und ist berühmt für den Kontrast zwischen weißem Sand und türkisblauem Wasser. Viele Reiseführer zählen ihn zu den schönsten Stränden der Welt – jedes Foto wirkt wie eine Postkarte. Für das perfekte Bild empfiehlt sich ein Besuch zur Mittagszeit, wenn die Sonne den klaren Meeresboden erhellt.

Familien und Ruhesuchende können über den langen hölzernen Steg am Strand von Migjorn spazieren: Auch hier zeigt sich das Meer in intensiven, ruhigen Farbtönen – ideal für stimmungsvolle Aufnahmen. Weitere Highlights sind:

Cala Saona: Eine geschützte kleine Bucht, umgeben von Pinien und roten Klippen. Sie ist berühmt für ihr ruhiges, transparentes Wasser und die kleinen Fischerhäuschen im Hintergrund. Perfekt für romantische Fotos bei Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang.

Insel Espalmador: Eine wilde Insel, die bei Ebbe über eine Sandbank mit Ses Illetes verbunden ist. Ihre Strände schimmern in Rosatönen und das Wasser ist außergewöhnlich klar – ein unberührtes Paradies mit surrealer Kulisse.

Strand von Migjorn: Über 4 km lang, ideal für alle, die weite, naturbelassene Panoramen lieben. Besonders bei Sonnenaufgang ist der Horizont in Rosa- und Orangetönen sehr fotogen.

An allen Stränden lohnen sich niedrige Kamerawinkel und das Einbeziehen natürlicher Elemente (Felsen, Muscheln, Boote), um zusätzliche Tiefe zu schaffen. An klaren Tagen lässt der helle Meeresboden das Wasser besonders intensiv erscheinen.

Spektakuläre Sonnenuntergänge und historische Leuchttürme

Die Sonnenuntergänge auf Formentera sind unvergesslich – insbesondere an den berühmtesten Aussichtspunkten. Das wohl ikonischste Motiv ist Cap de Barbaria, der südlichste Punkt der Insel. Der Leuchtturm, die Klippen und die einsame Straße bilden ein perfektes Setting. Bei Sonnenuntergang taucht goldenes Licht die trockene Landschaft und das tiefe Meer in fast surreale Farben.

Weitere ikonische Orte für Romantiker und Fotografie-Liebhaber:

Leuchtturm La Mola: An der östlichen Spitze der Insel gelegen, bietet er einen endlosen Blick über das tiefblaue Meer – ideal sowohl bei Sonnenaufgang als auch bei Sonnenuntergang.

Punta de Sa Pedrera: Ein Aussichtspunkt, an dem felsige Klippen auf glasklares Wasser treffen. Von hier aus sind spektakuläre Himmel bei Sonnenuntergang zu fotografieren.

Wachturm Punta Prima: Ein alter Aussichtsturm mit Blick auf die Ostküste und in der Ferne auf Ibiza.

Für Aufnahmen bei Sonnenuntergang empfiehlt es sich, ein Stativ mitzunehmen. Gegenlichtfotos erzeugen eindrucksvolle Silhouetten – perfekt für künstlerische Bilder.

Panoramapunkte und natürliche Landschaften

Formentera bietet auch abseits der Strände großartige Ausblicke. Der Aussichtspunkt Mirador de Formentera (Sa Pujada) gehört zu den bekanntesten: Aus 192 Metern Höhe sieht man beide Inselküsten auf einem einzigen Foto. Besonders bei Sonnenuntergang entstehen rosafarbene und goldene Lichtstimmungen.

Weitere Panoramapunkte, die man nicht verpassen sollte:

Sa Pujada-Weg: Eine alte römische Straße, die hinauf nach La Mola führt. Die 360°-Aussicht ist überwältigend.

Salinen von Formentera: Flache Wasserbecken, die sich bei Sonnenuntergang in Rosa- und Orangetönen färben – ideal für poetische Fotos.

Sant Francesc Xavier: Der Hauptort der Insel mit weißen Häusern im mediterranen Stil, Kopfsteinpflastergassen und einem historischen Platz. Der sommerliche Kunsthandwerksmarkt bietet farbenfrohe Fotomotive.

In der Nähe von Sant Francesc befindet sich auch der Kaktuspark von Cap de Barbaria mit exotischen Pflanzen und alten Windmühlen – sehr eindrucksvoll für Natur- und Farbfotografie.

Reisetipps und Wissenswertes

Anreise nach Formentera: Da die Insel keinen Flughafen hat, ist sie ausschließlich per Fähre von Ibiza aus erreichbar. Im Sommer gibt es zahlreiche Verbindungen. In La Savina angekommen, kann man sich leicht mit Bus, Taxi, Scooter oder Auto fortbewegen.

Verkehrsmittel auf der Insel: Formentera ist klein und wenig befahren. Ein Scooter oder Fahrrad ist ideal, um sich frei und flexibel zu bewegen. Die Entfernungen sind kurz und führen durch abwechslungsreiche Landschaften.

Beste Zeiten für Fotos: Die „goldenen Stunden“ bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bieten das wärmste und intensivste Licht.

Reisen mit der Familie: Viele Strände haben flache, sichere Gewässer und sind ideal für Kinder. Die Aussichtspunkte eignen sich eher für Erwachsene und Jugendliche. Ein Picknick am Mirador Sa Pujada ist perfekt für die ganze Familie.

Formentera ist eine sichere und entspannte Insel: Mit Sonnencreme und Wasser im Rucksack lassen sich unzählige fotografische Möglichkeiten entdecken. Die weniger bekannten Pfade und versteckten Buchten halten immer wieder wunderbare Überraschungen bereit – ideal für alle, die gerne auf Entdeckungstour gehen.